Die Einführung des Euro in Bulgarien zum 1. Januar 2026 werde den Urlaub nicht verteuern.
Das erklärte Rumen Draganow, Direktor des Instituts für Tourismusanalysen und -prognosen, gegenüber dem Bulgarischen Nationalen Rundfunk. Schon jetzt würden die Preise für 2026 kalkuliert, so Draganow.
Es gebe heute keine „naiven Touristen“ mehr, betonte er. Mit dem Euro-Beitritt seien im Gegenteil Preissenkungen bei Taxis und Zusatzleistungen zu erwarten. „Das Euro wird uns dazu bringen, uns so aufzustellen, dass wir mehr Euro einnehmen“, sagte Draganow. Wenn heute jemand leere Hotelzimmer habe, sei das ein Zeichen dafür, dass er nicht wettbewerbsfähig sei.
Als Beispiel für die Attraktivität des bulgarischen Angebots nannte er: „In jedem bulgarischen Restaurant gibt es einen Griechischen Salat – aber in keinem griechischen Restaurant einen Schopska-Salat. So eine kostenlose Werbung gibt es nirgendwo sonst auf der Welt.“
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Foto: BGNES