Seit nunmehr 21 Tagen wütet das Feuer im Pirin-Gebirge unvermindert.
Tausende Glutnester werden immer wieder vom Wind angefacht. Zur Unterstützung der Feuerwehr kamen zwei Hubschrauber der Luftstreitkräfte sowie zwei Flugzeuge europäischer Dienste zum Einsatz.
Der Brandfront auf der Seite des Nationalparks „Pirin“ konnte eingegrenzt werden. Nach Angaben des Parkdirektors Rossen Banenski breitet sich das Feuer durch den Wind in Richtung des Nationalparks „Pirin“ sowie des Staatlichen Forstbetriebs Sandanski aus, wo verstärkt Kräfte und Mittel konzentriert werden. Zahlreiche Menschen reagierten auf den Notruf, nahmen direkt Kontakt mit dem Forstbetrieb und den lokalen Behörden auf und beteiligten sich an den Löscharbeiten.
Vor Ort fehlt es jedoch weiterhin an gut ausgebildeten und geschulten Freiwilligen.
Redakteurin: Darina Grigorowa
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Fotos: BTA