Mittwoch 20 August 2025 09:10
Mittwoch, 20 August 2025, 09:10
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Hohe Temperaturen und Niedrigwasser führten zu einem massenhaften Fischsterben in den Forellenzuchtbetrieben, berichtete das Bulgarische Nationale Fernsehen BNT.
Nach Angaben des Verbandes der Fischproduzenten sei das Problem landesweit spürbar, in einigen Regionen beliefen sich die Schäden auf bis zu 80 Prozent.
„Zum ersten Mal messen wir so hohe Wassertemperaturen – bis zu 24–25 Grad. Das ist eine Folge des Niedrigwassers. Aufgrund der geringen Fließgeschwindigkeit wird der Fluss stark von der Sonne aufgeheizt, und das ist der Hauptgrund für das Sterben der Fische“, sagte Plamen Motschowski, der in seiner Forellenzucht im Rhodopendorf Trigrad jeden Morgen kiloweise tote Fische einsammelt. Er schätzte seinen bisherigen Verlust auf 1 Tonne und 900 Kilogramm.
Der Verband der Fischproduzenten in Bulgarien habe das Landwirtschaftsministerium bereits auf das Problem aufmerksam gemacht und offiziell Nothilfe für die Forellenzuchtbetriebe im Rahmen des Programms „De Minimis“ beantragt. Mit einer Antwort des Staatlichen Landwirtschaftsfonds werde im Herbst gerechnet.
Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Fotos: bntnews.bg