In den vergangenen 24 Stunden brachen 70 Brände aus – halb so viele wie an den Vortagen, teilte der Direktor der Generaldirektion „Brandschutz und Bevölkerungsschutz“, Generalmajor Alexandar Dschartow, mit.
Er bezeichnete die Lage als vergleichsweise ruhig, da die Regenfälle der letzten Tage zur Verringerung der Anzahl und Schwere der Brände beigetragen hätten.
„Auffällig ist, dass die Brandsaison in den letzten Jahren früher beginnt und später endet. Es gibt keinen Grund zur Annahme, dass alles vorbei ist und uns bis zum Ende dieser Saison keine schweren Brände mehr erwarten“, kommentierte Dschartow laut BTA. Seinen Worten zufolge sei mit neuen Bränden zu rechnen, da in den kommenden Tagen wärmeres Wetter bevorstehe.
Im Bereich des Brandes im Pirin-Gebirge gebe es derzeit keine aktive Feuerfront, erklärte gegenüber der BTA der Direktor des Staatsforstbetriebs Strumjani, Ingenieur Iwan Risow. „Wir dringen weiterhin tiefer in die verbrannte Fläche vor, um zu überprüfen, ob noch Glutnester vorhanden sind“, fügte er hinzu.
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Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Foto: BTA