Unter dem Titel „Kurzes Kino im langen Bus“ findet von heute bis zum 24. August in Kjustendil ein ungewöhnliches Kulturereignis statt.
Das Projekt des Studenten-Volkskulturhauses „Hl. Kliment von Ochrid 1997“ in Sofia verbindet ein Festival für internationale Kurz-Dokumentarfilme mit einem Mentoren-Workshop für die Ausbildung junger Talente, wie die Leiterin der kommunalen Abteilung „Kultur und geistige Entwicklung“, Emanuela Djulgerska, gegenüber der BTA erklärte.
Ein 13 Meter langer „Tschadwar“-Bus, der seit der Zeit des Sozialismus in einer Garage stillstand und kürzlich restauriert wurde, wird die Städte Kjustendil, Sandanski und Petritsch bereisen und dabei eine alternative Bühne für Kunst bieten.
Am letzten Tag des Festivals stehen nicht nur Vorführungen ausgewählter bulgarischer Kurzfilme auf dem Programm, sondern auch Begegnungen des Publikums mit Filmschaffenden. Die zweitägige Mentoren-Werkstatt umfasst zunächst einen Schulungstag mit einem Dokumentarfilm-Regisseur und -Kameramann sowie anschließend einen Tag für Dreharbeiten und Schnitt einer bis zu dreiminütigen Kurzproduktion.
Redakteurin: Diana Zankowa
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Fotos: 1997community.center