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Zukunft des Busludscha-Denkmals – touristisches Objekt mit Nutzen für die Region
Sonntag 24 August 2025 11:40
Sonntag, 24 August 2025, 11:40
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Das ehemalige Haus-Denkmal der Bulgarischen Kommunistischen Partei auf dem Gipfel des Busludscha soll erhalten bleiben und sich in eine touristische Destination verwandeln, die dem ganzen Gebiet Vorteile und Einnahmen bringt. Darin waren sich Besucher des Festivals „Open Buzludzha“ einig, die gegenüber der BTA ihre Vorstellungen über die Zukunft des Ortes äußerten. Das dreitägige Festival versammelte Gäste aus dem In- und Ausland, die mehr über die Geschichte des Monuments sowie über die geplanten Maßnahmen zu seiner Konservierung und künftigen Nutzung erfahren wollten.
„Angesichts der Tatsache, dass in den vergangenen fast 35 Jahren nichts in dieser Richtung unternommen wurde, halte ich das bevorstehende Projekt der Gemeinde Kasanlak zur Sicherung des Denkmals für einen guten Anfang“, erklärte der Fotograf Bedros Asinjan aus Kasanlak, der zu den offiziellen Fotografen des Objekts während seiner Errichtung und Nutzung gehörte. Er äußerte die Hoffnung, das Projekt werde fortgeführt und Teile des Monuments würden restauriert, sodass es zu einer touristischen Sehenswürdigkeit werden könne.
„Ich sehe das Denkmal jeden Morgen von meiner Terrasse“, berichtete Todor Iwanow aus Kasanlak gegenüber der BTA. Er habe das Festival mit seinen Kindern besucht, nicht nur wegen des abwechslungsreichen Tagesprogramms, sondern auch, weil er wolle, dass sie die Geschichte kennenlernen – so schmerzhaft sie auch sei.
In den kommenden 36 Monaten soll das Projekt „Erhaltung und Anpassung des Busludscha-Monuments – Etappe 1: Konsolidierung“ umgesetzt werden, das Teil des Konzepts für integrierte territoriale Investitionen der Gemeinde Kasanlak ist. Die Arbeiten werden gemeinsam mit der Stiftung „Projekt Busludscha“ und der Regionalverwaltung Stara Sagora durchgeführt, da das Denkmal sich im Staatsbesitz befindet. Das Vorhaben hat einen Umfang von fast sieben Millionen Lewa. Vorgesehen sind der Bau eines neuen Dachs sowie der Austausch der Fenster – die dringendsten Maßnahmen zur Sicherung des Gebäudes.
Zusammengestellt von: Joan Kolew
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Fotos: BTA