Mit der Unterstützung Bulgariens und sieben weiterer EU-Länder, wurde eine abgeschwächte Version der neuen Euro-7-Abgasnorm für Emissionen von Benzin- und Dieselmotoren beschlossen. Italien, Bulgarien, Tschechien, Frankreich, Ungarn, Polen, Rumänien und die Slowakei lehnen das ursprüngliche Projekt ab, weil sie es für unrealistisch halten und es negative Auswirkungen auf die Investitionen im Automobilsektor beim Übergang zu Elektroautos haben könne. Frankreich und Italien, die über eine entwickelte Automobilindustrie verfügen, vertraten die Ansicht, dass der Standard die europäische Wettbewerbsfähigkeit in der Branche, in der 14 Millionen Europäer beschäftigt seien, gefährde. Die Euro-7-Abgasnorm werde 2025 in Kraft treten und für alle verkauften Neufahrzeuge verpflichtend sein.
Beim Rat zum Thema „Wettbewerbsfähigkeit“ in Brüssel betonte der bulgarische Vizeminister für Wirtschaft und Industrie, Iwajlo Zhotew, dass es in den verschiedenen EU-Mitgliedsstaaten einen unterschiedlichen Zugang zu Elektrofahrzeugen gebe und Euro-7-Abgasnorm die Nachfrage nach Gebrauchtwagen erhöhen werde.