Die Europäische Kommission hat heute Bulgarien, Österreich und Polen aufgefordert, innerhalb von zwei Monaten ihre überarbeiteten Energie- und Umweltpläne bis 2030 vorzulegen, berichtet die BTA. Die Kommission wies darauf hin, dass sie gegen die drei Länder, die die Entwürfe nicht bis zum 30. Juni vorgelegt haben, im Einklang mit den europäischen Vorschriften Strafverfahren eingeleitet habe. Die nationalen Pläne seien von entscheidender Bedeutung, wenn die EU ihre Ziele für die Verringerung der Verschmutzung durch Treibhausgasgase, die Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen und die Energieeffizienz erreichen wolle, heißt es in der Erklärung der Kommission.
Bulgarien erhält 1,2 Milliarden Euro, nachdem die Europäische Kommission seine territorialen Pläne für einen fairen Übergang genehmigt hat. Die Mittel sind für die Kohleregionen Stara Sagora, Kjustendil und Pernik bestimmt.