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Bojko Borissow appelliert für Interaktion von bulgarischen und österreichischen Unternehmen bezüglich Schengen
Dienstag 9 Januar 2024 13:24
Dienstag, 9 Januar 2024, 13:24
FOTO BGNES
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Zum Boykott österreichischer Initiativen, Waren, Geschäfte und Tankstellen auf bulgarischem Staatsgebiet rief der Vorsitzende der Assoziation des Industriekapitals in Bulgarien, Wassil Welew, auf. Der Grund - die Weigerung Österreichs, Bulgarien in den Schengen-Raum aufzunehmen. Der Aufruf löste eine Welle von Reaktionen im Land aus, unter anderem auch vom GERB-Vorsitzenden Bojko Borissow, der es für einen Fehler hält, die österreichische Wirtschaft in Bulgarien zu boykottieren. „Die österreichischen Unternehmen in unserem Land arbeiten aktiv an der Aufnahme unseres Landes in den Schengen-Raum", unterstrich Borissow auf einem Briefing. Er empfahl den bulgarischen und österreichischen Unternehmen in Bulgarien, sich gemeinsam an den österreichischen Bundeskanzler und die politische Führung in Österreich zu wenden, da die teilweise Aufnahme Bulgariens in den Schengen-Raum für beide Länder von Nachteil sei. „Die Vollmitgliedschaft Bulgariens in Schengen würde sowohl Bulgarien als auch Österreich zugute kommen“, unterstrich Borissow.
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