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Demografische Krise wirkt sich negativ auf die Zahl der Studenten aus
Dienstag 30 Januar 2024 09:12
Dienstag, 30 Januar 2024, 09:12
Galin Zokow
FOTO BGNES
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Bulgarien liegt beim Anteil der jungen Menschen mit Hochschulbildung hinter den EU-Ländern zurück. Die Abschaffung der staatlich angeordneten Studiengebühren zielt auf mehr Studenten vor dem Hintergrund einer sich verschärfenden demografischen Krise ab. Das erklärte Bildungsminister Prof. Galin Zokow für den BNT. Er erläuterte die bereits zur öffentlichen Diskussion gestellten Änderungen des Hochschulgesetzes, mit denen die staatlich angeordneten Gebühren für alle Studiengänge ab dem zweiten Semester des laufenden Studienjahres abgeschafft werden sollen. In den letzten Jahren ist die Zahl der Studierenden in Bulgarien zurückgegangen, ebenso wie der Anteil der jungen Menschen, die im Alter von 30 bis 34 Jahren einen Hochschulabschluss erworben haben. Analysen zeigen, dass die demografische Krise in den nächsten 4-5 Jahren noch stärker zu spüren sein wird. Die Abschaffung der Studiengebühren zielt darauf ab, die Hochschulbildung vor diesem Hintergrund passabler und zugänglicher zu machen, sagte Zokow. Nach Ansicht des Ministers bedeutet die Abschaffung der Gebühren nicht automatisch einen Qualitätsabfall.