Behördenübergreifende Arbeitsgruppen werden sich für eine schnellere Umsetzung der Projekte für den Bau neuer nuklearer Kapazitäten im Kernkraftwerk Kosloduj und des vertikalen Gaskorridors einsetzen, teilte das Pressezentrum des Ministerrats mit. Die Gruppen wurden auf Anordnung des geschäftsführenden Ministerpräsidenten Dimitar Glawtchew eingesetzt.
Die Projekte, die Teil der Initiative des vertikalen Gaskorridors zwischen Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Ungarn, der Slowakei, der Ukraine und Moldawien sind, werden die Möglichkeit bieten, zusätzliche Erdgasmengen aus verschiedenen und zuverlässigen Quellen von Süden nach Norden zu transportieren.
Der Bau neuer nuklearer Kapazitäten am Standort des KKW Kosloduj ist ein strategisches Projekt für Bulgarien. Ende letzten Jahres kündigte die Regierung von Nikolaj Denkow ein Verfahren für den siebten und achten Block des KKW Kosloduj an - der Bau soll 2033 bzw. 2036 abgeschlossen sein.