Bulgarien werde beim Europäischen Rat darauf bestehen, dass im Abschlussdokument über das Treffen ein Text über die Republik Nordmazedonien aufgenommen wird, informiert der Pressedienst der Regierung. Bulgarien wird bei den Sitzungen vom geschäftsführenden Ministerpräsidenten Dimitar Glawtschew vertreten. Er will darauf bestehen, dass bei der der Erörterung des Themas Nordmazedonien auf die Erfüllung der notwendigen Bedingungen für die europäische Integration hingewiesen wird, darunter die Aufnahme der Bulgaren in die Verfassung. Nach Ansicht von Glawtschew sei es wichtig zu unterstreichen, dass die Umsetzung aller Verpflichtungen sowie Fortschritte bei allen EU-bezogenen Reformen weiterhin von zentraler Bedeutung ist.