Seit Beginn des laufenden Polizeieinsatzes gegen den Stimmenkauf im Land sind 849 Meldungen eingegangen. Das sind um 69,1 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum bei der letzten Wahlen im Juni dieses Jahres, als es 509 Meldungen gab.
Die Zahl der bisher eingeleiteten Ermittlungsverfahren beträgt 124 (gegenüber 99 im Juni), was einem Anstieg von 25 Prozent entspricht. Es wurden 71 Personen festgenommen; im Juni waren es 66. Das ist ein Anstieg von 7,6 Prozent.
Diese Daten wurden bei einem Briefing von geschäftsführende Innenminister Atanas Ilkow bekannt gegeben.
Ihm zufolge ist die höhere Zahl der Meldungen und Ermittlungsverfahren während dieses Wahlkampfs das Ergebnis der Bürgerinitiative und der Intoleranz gegenüber dem Stimmenkauf und -verkauf sowie der guten Organisation der Arbeit des Innenministeriums.