Der Bau eines Teils der Autobahn „Rila“, die eine Abzweigung der Autobahn „Struma“ in Richtung Nordmazedonien darstellt, soll in Konzession vergeben werden.
Das erklärte Verkehrsminister Grosdan Karadschow in Kjustendil. „Am 1. Oktober wird der Beratende Rat für Konzessionen den Vorschlag für die Konzession des Abschnitts Dupniza–Gjueschewo prüfen“, sagte der Minister. Erhält das Projekt die Zustimmung, wäre „Rila“ die erste Autobahn des Landes, die von einem privaten Investor errichtet wird.
Karadschow rechnet damit, dass bis zum Frühjahr 2026 ein internationaler Berater für die Autobahn „Rila“ ausgewählt wird. Diese verbindet Kjustendil, Dupniza und Samokow mit den Autobahnen „Trakia“, „Hemus“ und „Struma“ und ist Teil des europäischen Verkehrskorridors 8.
Am 4. November werde zudem ein Abkommen mit Nordmazedonien über den Bau des gemeinsamen grenzüberschreitenden Eisenbahntunnels unterzeichnet, kündigte Karadschow an.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Foto: BTA