Die Kammer der Bauunternehmer in Bulgarien (KSB) wird sich am 1. November in Frankfurt am Main an dem vom Ministerium für Arbeit und Sozialpolitik organisierten Karriereforum „Wähle Bulgarien“ beteiligen.
Auf der Veranstaltung werden Mitglieder der bulgarischen Gemeinschaft in Deutschland über die Möglichkeiten informiert, in die Heimat zurückzukehren und hier zu arbeiten.
Der KSB-Vorsitzende Ing. Ilijan Tersiew wird unseren Landsleuten die wachsende Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften erläutern und auf die im Baugewerbe gestiegenen Löhne hinweisen, die inzwischen einen Lebensstandard gewährleisten, der mit dem europäischen vergleichbar ist.
Vorgestellt wird auch die neue Plattform „Arbeiten in Bulgarien“, die die Verbindung zwischen Unternehmen und potenziellen Beschäftigten erleichtern soll.
Die Plattform, die über die Website der KSB – ksb.bg – zugänglich ist, umfasst drei Bereiche:
- „Rückkehr nach Bulgarien“ – eine schnelle Kontaktmöglichkeit zu Bauunternehmen im ganzen Land, bei der Bewerber ihren Lebenslauf hochladen sowie gewünschte Position, bevorzugte Stadt und Berufserfahrung angeben können;
- „Einstellung von Arbeitskräften außerhalb der EU“ – für Unternehmen, die über lizenzierte Vermittlungsagenturen Fachkräfte aus Drittstaaten suchen;
- „Karrierestart“ – für Studierende aus Bulgarien und dem Ausland, die nach beruflichen Einstiegsmöglichkeiten suchen.
„Rund 50.000 qualifizierte Arbeitskräfte sind nach Europa gegangen, weil der Bausektor in den letzten Jahren unter einem geringeren Auftragsvolumen und fehlender Planungssicherheit gelitten hat. Inzwischen herrscht Stabilität, und das Arbeitsaufkommen wächst langfristig. Wir werden unser Möglichstes tun, um unsere Fachkräfte zu motivieren, in die Heimat zurückzukehren, bei ihren Familien zu sein, zu arbeiten und den Nachwuchs im Bauwesen auszubilden“, versicherte Ilijan Tersiew.
Das Forum in Frankfurt findet am 1. November, Samstag, ab 10.00 Uhr im Hotel „The Westin Grand Frankfurt“, Konrad-Adenauer-Straße 7, 60313 Frankfurt am Main, statt.
Interessierte können sich
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Redakteur: Miglena Iwanowa
Übersetzt und veröffentlicht von Rossiza Radulowa
Foto: mig.government.bg