Der Immobilienmarkt in Bulgarien befinde sich bereits seit längerer Zeit faktisch in der Eurozone. Nach der Einführung der gemeinsamen Währung werden die Preise keine wesentlichen Änderungen erfahren, erklärte der Finanzexperte Lewon Hamparzumjan auf der 11. Nationalen Konferenz „Inspire to Higher 2025: Der Immobilienmarkt in der Eurozone“ in Sofia.
An dem Forum nehmen Makler, Banker und internationale Experten aus Mittel- und Osteuropa teil.
Hamparzumjan betonte, dass der Euro Vorteile insbesondere bei Transaktionskosten bringen werde, das Ansehen des Landes verbessere und damit den Zugang zu internationalen Kreditmärkten erleichtere.
Zudem wirke die gemeinsame Währung als geopolitischer Anker, der das Land im Orbit der EU und der Eurozone halte, fügte der Finanzier hinzu.
Er wies auf mögliche Risiken für die Staatsfinanzen im Jahr 2027 hin, unterstrich jedoch, dass unser Land in der Lage sei, schwierigere Jahre ohne größere Erschütterungen zu überstehen.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzt und veröffentlicht von Rossiza Radulowa
Foto: BTA