Die stellvertretenden Ministerpräsidenten und Verkehrsminister Grosdan Karadschow und Aleksandar Nikoloski unterzeichneten in Gjueschewo ein Abkommen über den Beginn des Baus eines Eisenbahntunnels zwischen Bulgarien und der Republik Nordmazedonien.
Das Bauwerk ist Teil des Verkehrskorridors „Westbalkan – Östliches Mittelmeer“ sowie des strategischen Korridors VIII.
An der Veranstaltung nahmen die Botschafter der EU- und NATO-Mitgliedstaaten teil, die gemeinsam mit der bulgarischen Regierungsdelegation mit dem Zug „Corona Express“ nach Gjueschewo reisten. Vizepremier Karadschow betonte, dass dieser Tag „eine über hundert Jahre alte Idee – die Eisenbahnverbindung zwischen Sofia und Skopje – wieder zum Leben erweckt“, deren erste Entwürfe bereits aus dem Jahr 1897 stammen.
Karadschow erklärte, dass der Eisenbahnteil des Korridors VIII eine Gesamtlänge von rund 1.350 km habe, davon 747 km auf bulgarischem Territorium. In Bulgarien müsse lediglich der letzte 2,4 km lange Grenzabschnitt zwischen Gjueschewo und Deve Bair fertiggestellt werden.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
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