Sechs illegale Migranten kamen ums Leben, als das Auto, in dem sie transportiert wurden, am Ufer des Waja-Sees bei Burgas verunglückte. Zuvor war das Fahrzeug über eine längere Strecke zwischen Kiten und Burgas von der Grenzpolizei verfolgt worden.
Der Fahrer – ein rumänischer Staatsbürger – überlebte den Unfall und wurde zur Vernehmung festgenommen. Drei weitere Migranten wurden verletzt und in das Regionalkrankenhaus gebracht.
Als das Auto der Schlepper den Stadteingang von Burgas erreichte, rammte der Fahrer ein anderes Fahrzeug und drängte es in der Nähe des Kontrollpunkts in der Gegend „Poda“ von der Fahrbahn. Während der anhaltenden Verfolgung setzte die Polizei ein Nagelband zur Zwangsstopung ein, woraufhin das Fahrzeug mit den illegalen Migranten umkippte und in den See stürzte.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzt und veröffentlicht von Lyubomir Kolarov
Foto: BTA