Der Minister für regionale Entwicklung und öffentliche Arbeiten, Iwan Iwanow (links), übernimmt das Amt von Elmedin Kovačević.
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Im Jahr 2026 wird Bulgarien den Vorsitz einer der wichtigen EU-Strategien übernehmen – der Donauraumstrategie.
Die Übergabe des Vorsitzes erfolgte symbolisch mit einem Schiffssteuerrad während des Jahresforums zur Entwicklung der Donauraumstrategie in Sarajevo. Elmedin Konaković, Außenminister von Bosnien und Herzegowina, das die Strategie noch bis Ende 2025 leitet, wünschte dem bulgarischen Regionalminister Iwan Iwanow viel Erfolg.
Gegenüber Radio Sofia skizzierte Iwanow die Ziele des bulgarischen Vorsitzes: „Schlüsselaufgaben werden die Überwindung regionaler Unterschiede, die Integration der übrigen Länder des westlichen Balkans in die EU, die Kohäsionspolitik im Donauraum sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sein. Das jährliche Treffen der für die Strategie zuständigen Minister wird in Sofia stattfinden, doch wir werden zahlreiche Veranstaltungen gemeinsam mit den Donaugemeinden sowie den Ministerien für Tourismus, Auswärtiges und Bildung organisieren“, erklärte Iwanow.