Autor
Weneta Nikolowa
Artikel
Sonntag 7 Dezember 2025 14:15
Sonntag, 7 Dezember 2025, 14:15
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Zwanzig charakteristische Gebäude aus der sozialistischen und postsozialistischen Periode der bulgarischen Hauptstadt sind auf der ersten touristischen Karte der Nachkriegsarchitektur Sofias abgebildet. Die Publikation dokumentiert die historische Phase nach den 1940er-Jahren und zeigt weniger bekannte städtische Schichten und Transformationen des 20. Jahrhunderts, wie aus einem Bericht von Mila Mladenowa für das Programm „Horizont“ des Bulgarischen Nationalen Rundfunks hervorgeht. Die Karte ist zweisprachig in Bulgarisch und Englisch erschienen und wurde von „Tourism“ – Visit Sofia und der Stiftung „Neues Architekturerbe“ erstellt.
Die Autoren haben bewusst auf klischeehafte Sehenswürdigkeiten verzichtet, um die Schichten hinter den Fassaden zu erkunden – von der umgedrehten Pyramide des Bulgarischen Nationalen Rundfunks bis zu modernistischen Verwaltungsbauten, die oft abseits der üblichen Routen liegen.
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„Diese Karte ist eine Mischung, ein Schnittpunkt von Kulturerbe, Kulturtourismus und Entdeckung der Stadt“, sagt Architektin Aneta Wassilewa, Dozentin für Architekturgeschichte an der Universität für Architektur, Bauwesen und Geodäsie. Sie ergänzt, dass gerade die Vielschichtigkeit Sofias ihr wertvollster Schatz sei.
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Die beiden farbigen Routen – blau und orange – starten am Nationalen Kulturpalast und am Interpred und laden sowohl zu Fuß als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln dazu ein, die Besucher auch außerhalb des Stadtzentrums zu führen.
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov