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Kommissar Nikolow: Kunden von Finanzhäusern offenbar zum Protest gedrängt

Mittwoch, 10 Dezember 2025, 09:31

General­kommissar Ljubomir Nikolow

General­kommissar Ljubomir Nikolow

FOTO BTA

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Bei einer Polizeiaktion in zehn Finanzhäusern wurden 34 vorbestrafte Mitarbeitende festgestellt – bei insgesamt 43 überprüften Beschäftigten. Das teilte der Direktor der Hauptdirektion der Inneren Ordnung Sofia, General­kommissar Ljubomir Nikolow, mit.

„Wir erhielten bereits vor dem Protest am 1. Dezember operative Informationen, dass Menschen angeworben werden, die Kunden solcher Häuser sind und wegen ihrer Verschuldung leichte Beute werden – im Austausch für kleine finanzielle Vorteile oder Schuldenerlasse werden sie zu Handlungen gedrängt“, erklärte der Direktor der Hauptdirektion der Inneren Ordnung.

Laut General­kommissar Ljubomir Nikolow erzeugen die ausgewählten Finanzhäuser Kriminalität, da viele ihrer Kunden drogen- oder spielsüchtig seien. „Wegen ihrer Verschuldung werden sie abhängig“, betonte er.

Der General­kommissar fügte hinzu, dass Personen identifiziert wurden, die Gruppen für den heutigen regierungsfeindlichen Protest organisieren wollten. Festnahmen gebe es jedoch nicht, da deren Aktivitäten keinen Straftatbestand von allgemeinem Charakter darstellten.


Redakteurin: Diana Zankowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov