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Die Gesellschaft ist proeuropäisch, bleibt aber beim Euro gespalten
Freitag 19 Dezember 2025 14:04
Freitag, 19 Dezember 2025, 14:04
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Mehr als die Hälfte der Befragten – 55,7 Prozent – bestätigten eine positive Einstellung zur Europäischen Union, während 37,3 Prozent dagegen seien. Das zeigte eine repräsentative Umfrage der Agentur Mjara von Ende November, die vom Europaabgeordneten Kristian Wigenin in Auftrag gegeben wurde.
50,1 Prozent der Befragten sprachen sich dagegen aus, dass Bulgarien die EU verlässt, 39,4 Prozent befürworteten dies. 50,7 Prozent erklärten, sie seien ausreichend über die Politik der Gemeinschaft informiert, 37,4 Prozent verneinten dies, 11,9 Prozent gaben keine Antwort. 33,8 Prozent sagten, das Land habe sich seit dem EU-Beitritt im Jahr 2007 positiv verändert. Für 41 Prozent sei die Veränderung negativ ausgefallen, für mehr als ein Fünftel habe es keine Veränderung gegeben.
Nach Einschätzung der Soziologin Janiza Petkowa bleibe die Gesellschaft im Vorfeld der Euro-Einführung in Bezug auf die Gemeinschaftswährung gespalten. 36 Prozent der Bulgaren seien dafür und erwarteten einen positiven Effekt, 46 Prozent seien dagegen, 18 Prozent zeigten sich unentschlossen.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov