Der stellvertretende Ministerpräsident und Verkehrsminister Grosdan Karadschow besprach am Telefon mit dem griechischen Verkehrsminister Christos Dimas die anhaltenden Blockaden griechischer Landwirte an Grenzübergängen und wichtigen Verkehrsachsen zwischen Bulgarien und Griechenland.
Karadschow brachte die ernsthafte Besorgnis Bulgariens über die eskalierenden Proteste zum Ausdruck, die seit mehr als einem Monat andauern und zur Bildung langer Lkw-Kolonnen auf bulgarischem Gebiet sowie zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führten.
Er betonte, dass die Blockaden nicht nur den freien Waren- und Personenverkehr in der EU beeinträchtigten, sondern auch dazu führten, dass Hunderte Fahrer unter schwierigen winterlichen Bedingungen stundenlang warten müssten. Karadschow rief dazu auf, schnellstmöglich eine Lösung des Problems zu finden. Dimas antwortete, Griechenland sei sich der Schwierigkeiten für die Nachbarländer bewusst und suche aktiv nach einer Lösung.
Im Zusammenhang mit den angekündigten Plänen für eine vollständige Schließung der Grenze für einen Zeitraum von 48 Stunden sprach Karadschow zudem die Frage der Einrichtung temporärer Zeitfenster und Routen für den Schwerlastverkehr an. Er unterstrich, dass die Sicherstellung der Durchgängigkeit von entscheidender Bedeutung sei, um die wirtschaftlichen Schäden zu begrenzen.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov