Am Donnerstag wird sich die Wetterlage bereits in der Nacht mit dem Durchzug einer kalten Luftfront verschärfen. Es wird stark bewölkt sein, die Niederschläge halten an und werden örtlich ergiebig ausfallen, entlang der Front stellenweise auch von Gewittern begleitet. Mit dem Temperaturrückgang wird der Regen in weiten Teilen des Landes in Schnee übergehen, vor allem in Nordbulgarien und in den Gebirgsregionen wird sich eine Schneedecke bilden. Gegen Abend werden die Niederschläge von Nordwesten her nachlassen. In der Oberthrakischen Tiefebene und in der Donauebene wird ein starker Nordwestwind wehen, mit stürmischen Böen. In den Gebirgspässen und im Ludogorie-Gebiet wird es zu Schneeverwehungen kommen, in den nordwestlichen Regionen besteht zudem Glatteisgefahr. Die Temperaturen werden kaum einen Tagesgang zeigen – von minus 1 bis minus 3°C in den nordwestlichen Regionen bis 13 bis 15°C im Südosten. Für Sofia wird eine Tiefsttemperatur von minus 3°C und eine Höchsttemperatur von etwa minus 2°C erwartet.
An der Schwarzmeerküste wird es bewölkt und regnerisch sein. Die Höchsttemperaturen der Luft werden zwischen 11°C und bis zu 17°C im äußersten Süden liegen. Die Meerwassertemperatur beträgt zwischen 9 und 11°C. Der Seegang wird der Stärke 2 bis 3 sein.
In den Bergen wird es bewölkt und windig sein. Es wird Niederschläge geben, stellenweise mit Gewittern und in der Rila-Rhodopen-Region auch mit größeren Mengen. Mit dem weiteren Temperaturrückgang gehen die Niederschläge auch in tieferen Lagen in Schnee über. Es wird ein starker bis stürmischer Südwestwind wehen. Die maximale Temperatur wird auf 1.200 m bei etwa 0°C liegen, auf 2.000 m bei rund minus 5°C.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov