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Vorschlag: Unternehmen sollen mehr Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten einstellen

Montag, 12 Januar 2026, 10:35

Vorschlag: Unternehmen sollen mehr Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten einstellen

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Die Quoten für Personal aus Drittstaaten sollen um fünf Prozent erhöht werden.

Das sieht ein Entwurf für Änderungen am Gesetz über Arbeitsmigration und Mobilität vor, der zur öffentlichen Diskussion vorgelegt wurde. Vorgesehen ist, dass ausländische Arbeitskräfte, die von bulgarischen Arbeitgebern beschäftigt werden, künftig nicht mehr als 25 Prozent der Belegschaft eines Unternehmens ausmachen dürfen. Für kleine und mittlere Unternehmen soll die Obergrenze bei 40 Prozent liegen. Bisher galten Limits von 20 beziehungsweise 35 Prozent.

Ziel der Änderungen ist es, den Zugang zum Arbeitsmarkt für Bürger aus Ländern außerhalb der Europäischen Union zu erleichtern und damit auf den wachsenden Bedarf der Wirtschaft an Arbeitskräften zu reagieren.

Der Gesetzentwurf untersagt zudem die Beschäftigung von Drittstaatsangehörigen, die sich illegal im Land aufhalten, und regelt die Verhängung von Sanktionen gegen Arbeitgeber, die Ausländer unter Verstoß gegen die geltenden Bestimmungen einstellen.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov