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Fehlende Regierung verzögert seit 25 Jahren überfällige Reformen bei den BDŽ
Montag 19 Januar 2026 12:06
Montag, 19 Januar 2026, 12:06
Grosdan Karadschow
FOTO BTA
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Die Reform bei den Bulgarischen Staateisenbahn (BDŽ) verzögert sich um mehr als 25 Jahre.
Dies erklärte der scheidende Vizepremier und Verkehrsminister Grosdan Karadschow gegenüber bTV. Seiner Aussage nach handelt es sich um eine der schwierigsten, anspruchsvollsten und brisantesten Reformen, an die sich bisher niemand herangetraut habe.
Grosdan Karadschow betonte, dass er die im Verkehrssektor im Rahmen des Nationalen Wiederaufbau- und Nachhaltigkeitsplans (NRRP) festgelegten Verpflichtungen seiner Meinung nach genau, pünktlich und fristgerecht erfüllt habe.
Der Vizepremier hob hervor, dass, falls bis Ende Juli kein Vertrag der BDŽ mit privaten Eisenbahnunternehmen unterzeichnet wird, die von der Europäischen Kommission bereitgestellten Mittel in Höhe von 600 Millionen Euro für die Modernisierung der Strecken und neue Wagen gestrichen werden.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov