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Wegen des EU-Mercosur-Abkommens wird Gründung einer neuen Agrarpartei diskutiert

Dienstag, 20 Januar 2026, 12:46

Radostina Schekowa

Radostina Schekowa

FOTO Privatarchiv

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„Der Agrarsektor hat nichts gegen freien Handel, und wir arbeiten im Rahmen des freien Handels“, sagte Radostina Schekowa, Vorsitzende des Dobruschanischen Getreideproduzentenverbands, gegenüber BNR.

Sie befindet sich in Straßburg und nimmt am europaweiten Protest gegen das Abkommen der EU mit der südamerikanischen Handelsgemeinschaft Mercosur teil.

„90 % des Mais und der Sojabohnen in den Mercosur-Ländern sind gentechnisch verändert. Europa hat natürlich Vorschriften, nach denen GMO-Soja in Futtermitteln eingesetzt werden darf, der Anbau von GVO ist jedoch verboten“, erklärte Schekowa.

Laut Schekowa ist niemand klar, wie die Entscheidung zur Unterstützung dieses Abkommens auf bulgarischer Seite getroffen wurde.

Sie kommentierte auch die Diskussion über die Gründung einer künftigen Agrarpartei: „Wir sind müde, Menschen, die mit dem Sektor nichts zu tun haben, erklären zu müssen, wie der Agrarsektor aussieht und was er braucht. Wir kommunizieren das Thema einer Agrarpartei.“


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov