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Samstag 24 Januar 2026 11:01
Samstag, 24 Januar 2026, 11:01
FOTO BTA
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Im Jahr 2026 tritt der Immobilienmarkt in Bulgarien in eine Phase moderaten und vorhersehbaren Wachstums ein, nach den Spitzenjahren 2024–2025, prognostizierte Petar Mastikow, Chefanalyst des Nationalen Registers für Neubau und Sanierung, in einem Interview mit der BTA.
Er
erwartet ein Ende der sogenannten Panikkäufe und ein vernünftigeres
Kaufverhalten, was zweistellige Preissteigerungen begrenzen dürfte.
Analysten rechnen für 2026 mit einer Preissteigerung von 5 bis 10
Prozent gegenüber 2025, als der Durchschnittspreis pro Quadratmeter
Wohnfläche in der Hauptstadt Sofia 2.300 Euro überstieg. Dieser
Anstieg wird hauptsächlich durch höhere Baukosten und Arbeitslöhne
getrieben und zusätzlich durch die Einführung des Euro beeinflusst.
FOTO BNR
Der Neubau bleibt der wichtigste Wachstumstreiber des Marktes, insbesondere in Sofia und den größeren Städten, wobei der Fokus auf Zwei- und Dreizimmerwohnungen liegt. Das Interesse an Wohnhäusern wächst weiter, insbesondere in den Siedlungen rund um die größeren Städte, und auch Ferienimmobilien verzeichnen einen Aufwärtstrend.
FOTO Ani Petrowa
Die rege Bautätigkeit und Bulgariens Beitritt zur Eurozone schaffen eine stabile Grundlage für die Branche, sodass die Gesamtperspektive für 2026 als positiv, aber ohne drastische Preissprünge, eingeschätzt wird.
Übersetzung: Rossiza Radulowa
Gestaltet von Rossiza Radulowa