Nachricht
Montag 26 Januar 2026 13:39
Montag, 26 Januar 2026, 13:39
FOTO BGNES
Schriftgröße
Die Einführung des Euro ist eine nominale Änderung, die nicht mit einem Anstieg der Inflation einhergeht, so lautet das Fazit einer Analyse des bulgarischen Fiskalrats.
Die Inflation wird demnach nicht durch die Währungsumstellung selbst verursacht, sondern durch reale Faktoren wie militärische Konflikte mit direkten Auswirkungen auf das Land, Produktionskosten, Nachfrage, Energiepreise und die Wirtschaftspolitik.
Eine Woche vor der Abschaffung des Lew wurden Preise und Einkommen im Land zum festen Wechselkurs neu berechnet, was laut dem Fiskalrat nicht zu einer Erhöhung der Geldmenge geführt habe. Die Erfahrungen der Eurozonenländer zeigen lediglich eine
minimalen einmaligen Effekt, und das Gefühl eines allgemeinen Preisanstiegs oder einer Inflation ist oft eher psychologischer als realer Natur, heißt es in der Analyse.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa
Gestaltet von Rossiza Radulowa