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Sonntag 1 Februar 2026 08:28
Sonntag, 1 Februar 2026, 08:28
Das Denkmal von Goze Deltschew im Zentrum der Stadt
FOTO BTA
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Mit der Aufführung des Theaterstücks „Ilinden“ des Dramatischen Theaters Lowetsch beginnen in der Stadt Goze Deltschew die Feierlichkeiten zum 154. Geburtstag ihres Namenspatrons, des Apostels der makedonischen Bulgaren Goze Deltschew.
Aufführung des Theaterstücks „Ilinden“ des Dramatischen Theaters „Boris Lukanow“ - Lowetsch
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Am 4. Februar, dem Geburtstag des Freiheitskämpfers, werden Blumen und Kränze am Denkmal von Goze Deltschew auf dem zentralen Platz der Stadt niedergelegt. An der Zeremonie nehmen Vertreter der Stadtverwaltung, staatlicher und lokaler Institutionen, Nichtregierungsorganisationen, politischer Parteien sowie Bildungseinrichtungen teil.
Im Jahr 1950 erhielt die Stadt Newrokop (Südwestbulgarien) den Namen Goze Deltschew. Zwei monumentale Denkmäler in der Region zeugen vom Wirken des Führers und Ideologen der Bulgarischen Makedonisch-Adrianopeler Revolutionären Komitees. Das Denkmal im Stadtzentrum wurde 1983 eingeweiht und zeigt Goze Deltschew als Aufklärer, Lehrer und Denker. In der etwa 15 Kilometer westlich gelegenen Bergregion Popowi Liwadi steht ein weiteres Denkmal (2003), das ihn als mutigen Freiheitskämpfer darstellt.
Das Denkmal von Goze Deltschew in der Gegend „Popowi Liwadi“
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In Bulgarien wird Goze Deltschew als revolutionärer Apostel der IMRO, als ethnischer Bulgare und Nationalheld verehrt. Er gilt als Fortsetzer der nationalen Befreiungskämpfe und der Komitee-Bewegung von Wassil Lewski. In der Republik Nordmazedonien wird Goze Deltschew ebenfalls geehrt, wobei dort sein bulgarischer ethnischer Ursprung bestritten wird.
Redakteurin: Elena Karkalanowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa
Gestaltet von Rossiza Radulowa