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Borissow zur Wahl des Übergangspremiers: „Alles ist derzeit extravagant“
Dienstag 3 Februar 2026 18:55
Dienstag, 3 Februar 2026, 18:55
FOTO GERB/BGNES
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„Im Moment ist alles extravagant. Nach diesen Experimenten mit der Verfassung ist alles extravagant. Seit Wochen sehen wir, wie sich die Wahlen verzögern. Alles ist Exotik.“ Das erklärte der GERB-Vorsitzende Bojko Borissow in einem Interview für bTV. Seinen Worten zufolge klinge selbst das sogenannte „Hausbuch“ exotisch. „Das (die Verfassungsänderungen) geschah auch mit den Stimmen von GERB, aber ich leugne meine Verantwortung nie, ich akzeptiere sie und ziehe meine Schlüsse. Danach lasse ich mich nicht mehr auf solche Leute ein“, sagte Borissow, zitiert von BGNES.
Auf Nachfrage der Moderatorin erklärte er, er habe nicht die Absicht, für das Amt des Präsidenten Bulgariens zu kandidieren.
Nach den jüngsten Verfassungsänderungen, die Ende 2023 verabschiedet wurden, kann der Präsident den Übergangsministerpräsidenten aus einem engen Kreis von Personen auswählen: dem Vorsitzenden der Volksversammlung, dem Gouverneur oder einem Vizegouverneur der Bulgarischen Nationalbank, dem Vorsitzenden oder einem stellvertretenden Vorsitzenden des Rechnungshofs sowie dem Ombudsmann oder dessen Stellvertreter.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov