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Außenministerium spricht sich gegen Lukow-Marsch aus
Freitag 13 Februar 2026 15:25
Freitag, 13 Februar 2026, 15:25
FOTO BTA
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Das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten Bulgariens hat sich entschieden gegen die geplante Durchführung des sogenannten „Lukow-Marsches“ ausgesprochen, der von dem rechtsextremen Bulgarischen Nationalen Bund am 14. Februar organisiert wird, und es hat die zuständigen Institutionen aufgefordert, alle gesetzlich vorgesehenen Maßnahmen zu ergreifen, um ihn zu verhindern.
„Derartige Veranstaltungen sind mit den Werten und Traditionen der bulgarischen Gesellschaft unvereinbar, und unser Land wird nicht zulassen, dass sein Territorium als Bühne für eine internationale Demonstration von Extremismus, Intoleranz, Diskriminierung und Hass genutzt wird. Solche Events werden dazu genutzt, Bulgarien ungerechtfertigterweise in einem negativen Licht darzustellen und seine Erfolge im Bereich der Menschenrechte zu überschatten“, heißt es in einer an die Medien gerichteten Mitteilung des Außenministeriums.
Der Lukow-Marsch wird zum Gedenken an den Kriegsminister General Christo Lukow (1887–1943) organisiert, der eine engere Annäherung Bulgariens an Nazi-Deutschland unterstützte.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa
Gestaltet von Rossiza Radulowa