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Mittwoch 18 Februar 2026 17:23
Mittwoch, 18 Februar 2026, 17:23
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Drei Suizide am Petrochan-Pass und zwei Tötungsdelikte sowie ein Suizid unter Okolotschiza – das sind die führenden Versionen, an denen die Ermittler nach Auswertung der Beweise und Gutachten zur Tragödie im Balkangebirge arbeiten, die sich Anfang dieses Monats ereignete.
Das wurde bei einem gemeinsamen Briefing der Staatsanwaltschaft und des Innenministeriums bekannt gegeben.
Kameraaufnahmen zeigen eine Hierarchie innerhalb der Gruppe, die die Berghütte bewohnte, wobei Iwajlo Kaluschew der unbestrittene Anführer gewesen sein soll. Präzisiert wurde, dass die drei toten Männer am Petrochan-Pass von Dejan Iwanow entdeckt wurden, der ihnen nahestand. Er hat bereits ausgesagt und befindet sich derzeit im Ausland.
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Überprüft werden auch die Spenden an die Nichtregierungsorganisation „Nationale Agentur für Kontrolle der Schutzgebiete“, in der die Bewohner der Bergbütte zusammengeschlossen waren. Dabei sollen die Motive für diese Zuwendungen geklärt werden. Nach Angaben des Innenministeriums und der Staatsanwaltschaft gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass Mitglieder der Gruppe Agenten oder inoffizielle Mitarbeiter der Nationalen Sicherheitsbehörde DANS waren, wie es in den Medien verbreitet wurde. Zudem werden mögliche Verbindungen von Personen aus der Gruppe zu Amtsträgern und Politikern untersucht.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Rossiza Radulowa
Gestaltet von Rossiza Radulowa