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Dauer des Krieges in Iran wird sich auf die Kraftstoffpreise auswirken

Montag, 2 März 2026, 11:58

Swetoslaw Bentschew

Swetoslaw Bentschew

FOTO Tanja Miluschewa

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Es gebe eine leichte Verteuerung von Benzin und Diesel um etwa 1 Prozent, die darauf zurückzuführen sei, dass der Rohölpreis im letzten Monat um 7 bis 8 Prozent gestiegen sei, sagte Swetoslav Bentschew, Vorsitzender der Bulgarischen Petroleum- und Gasvereinigung, gegenüber dem Bulgarischen Nationalen Rundfunk.

Wie sich die Lage entwickelt, hänge vollständig davon ab, wie sich die Ereignisse rund um Iran entwickeln würden. Auch beim Erdgas sei die Situation besorgniserregend, da die Mengen aus der Konfliktzone nicht kompensiert werden könnten. Sollte der Krieg etwa vier Wochen andauern, könnte dies tatsächlich ernsthaftere Auswirkungen auf die Rohölpreise haben, erläuterte der Experte.

Laut Bentschew sei die von der OPEC angekündigte Erhöhung der Fördermenge um 200.000 Barrel pro Tag nicht ausreichend, falls sich der Konflikt verschärfe.

Versorgungsprobleme für die Raffinerie von „Lukoil“ in Bulgarien gebe es nicht; das Land verfüge über Reserven. Damit sich die steigenden Ölpreise auch an den Tankstellen bemerkbar machen, müsste der hohe Ölpreis etwa 10 bis 14 Tage anhalten, fügte Bentschew hinzu.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov