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Risiken für das Land durch den Krieg im Nahen Osten bei der Präsidentin erörtert
Dienstag 3 März 2026 11:39
Dienstag, 3 März 2026, 11:39
FOTO Präsidentschaft der Republik Bulgarien
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Präsidentin Ilijana Jotowa führte eine Sitzung zur Bewertung der Risiken für die nationale Sicherheit Bulgariens und der ergriffenen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten durch.
Es bestünden keine unmittelbaren Gefahren für die Sicherheit des Landes, und es seien alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz der bulgarischen Bürger ergriffen worden. Das sei das zentrale Ergebnis der Beratungen gewesen, teilte das Pressesekretariat des Staatsoberhauptes mit.
An dem Treffen nahmen der geschäftsführende Verteidigungsminister Atanas Saprjanow, der Generalstabschef Adm. Emil Eftimow, der Vorsitzende der Staatlichen Agentur „Aufklärung“ Anton Getschew, der Direktor des Militärischen Nachrichtendienstes Brig. Gen. Wenelin Wenew sowie der amtierende Vorsitzende der Staatlichen Agentur für Nationale Sicherheit Denjo Denew teil.
Erörtert wurde auch die Evakuierung bulgarischer Staatsbürger aus den betroffenen Ländern; sie werde bei erster Gelegenheit durchgeführt. Bis zu 8 Flugzeuge, darunter auch die Regierungsmaschine „Airbus A319“, stünden bereit, um Evakuierungsflüge durchzuführen, teilte das Verkehrsministerium mit.
Man müsse so schnell wie möglich an den Verhandlungstisch zurückkehren, da ein solcher Konflikt nicht mit militärischen Mitteln gelöst werden könne, erklärte die Präsidentin nach der Sitzung vor Journalisten.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov