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Verteidigungsminister sieht keinen Anlass für Luftangriff auf Bulgarien
Dienstag 3 März 2026 16:59
Dienstag, 3 März 2026, 16:59
FOTO BGNES
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Der Staat garantiere, dass alle Bulgaren so schnell wie möglich, aber auch auf dem sichersten Weg zurückgebracht würden. Es würden verschiedene Möglichkeiten und Routen geprüft, doch oberste Priorität habe die Sicherheit der bulgarischen Staatsbürger.
Das betonte der geschäftsführende Premierminister Andrej Gjurow bei einem Briefing im Ministerrat nach einer Dringlichkeitssitzung zur Evakuierung bulgarischer Bürger aus dem Nahen Osten.
Außenministerin Nadeschda Nejnski präzisierte, dass Flüge nach Oman, Abu Dhabi und Dubai nur durchgeführt würden, wenn die Lage vor Ort sicher sei. Die Zeitfenster für Starts und Landungen seien sehr kurz und hingen von der sich dynamisch verändernden Situation ab.
Verteidigungsminister Atanas Saprjanow unterstrich, dass sich das Land nicht an der Operation gegen den Iran beteilige. Daher gebe es keinen Anlass, Bulgarien als Ziel von Angriffen aus Teheran zu betrachten. Er ergänzte, die USA hätten keine zusätzlichen Forderungen an Sofia gestellt, und erinnerte daran, dass im Falle eines Angriffs auf das Land Artikel 5 zur kollektiven Verteidigung der NATO in Kraft treten würde.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov