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Rumen Radew kritisiert Interimsregierung wegen Iran

Mittwoch, 4 März 2026, 10:54

Rumen Radew

Rumen Radew

FOTO Facebook/Rumen Radev

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Bulgarien befindet sich in unmittelbarer Nähe zu zwei bewaffneten Konflikten. Die Angriffe gegen Iran stellten ein reales Risiko für die bulgarische Sicherheit dar, erklärte der ehemalige Präsident Rumen Radew.

Auf Facebook betonte er, dass insbesondere das passive Verhalten der Interimsregierung Besorgnis erzeuge, „die die Risiken herunterspielt und keine dringend erforderlichen Maßnahmen ergreift“.

Radew forderte eine Überprüfung der staatlichen Reserven an Öl, Gas und flüssigen Brennstoffen. Angesichts einer erwarteten Migrationswelle rief er zu einer europäischen Koordination beim Schutz der Staatsgrenzen auf. Der Politiker erwartet, dass die Interimsregierung die Bereitschaft zur Terrorismusabwehr erhöht, und verlangt Maßnahmen zur Abwehr von Drohnen und ballistischen Raketen. Parallel dazu fordert er ein Eindämmen der Spekulationen nach der Einführung des Euro im Land, die seiner Meinung nach zunehmen.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov 




Gestaltet von Lyubomir Kolarov