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Saprjanow fordert Sicherheitsrat nach Raketenangriff Irans auf Türkei

Mittwoch, 4 März 2026, 13:15

Geschäftsführender Verteidigungsminister Atanas Saprjanow

Geschäftsführender Verteidigungsminister Atanas Saprjanow

FOTO BTA

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Die Ereignisse heute Morgen ändern unsere Bewertung der militärischen Operationen der USA und Israels gegen den Iran grundlegend. Die vom Territorium Irans auf die Türkei abgefeuerten ballistischen Raketen sowie die Provokation vor einigen Tagen gegenüber Zypern verändern unsere Einschätzungen vollständig, erklärte der geschäftsführende Verteidigungsminister Atanas Saprjanow nach einer Sitzung der geschäftsführenden Regierung.

Am Mittwoch wird das Verteidigungsministerium eine Analyse der Risiken und Bedrohungen durch den Konflikt vorlegen, der bereits über die drei Länder hinausgeht. Auf Grundlage dieser Analyse sollen die erforderlichen Maßnahmen festgelegt werden. „Ich habe dem Ministerpräsidenten vorgeschlagen, auf Basis dieser Bewertungen dringend einen Sicherheitsrat abzuhalten, um die entsprechenden staatlichen Entscheidungen für die zuständigen Behörden, insbesondere das Parlament, zu treffen“, fügte Saprjanow hinzu.

Es gebe keinen Grund für das Land, sich wegen eines erhöhten Migrationsdrucks infolge des Nahost-Konflikts Sorgen zu machen, und dies müsse klar der Öffentlichkeit kommuniziert werden, um unnötige Ängste zu vermeiden, erklärte zudem der stellvertretende Innenminister Iwan Antschew bei einem Briefing im Ministerrat.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov