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Argentinische Sonnenblumen in Bulgarien: Pestizide über dem Grenzwert
Montag 9 März 2026 17:38
Montag, 9 März 2026, 17:38
FOTO Bulgarische Agentur für Lebensmittelsicherheit
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Proben des zweiten Schiffsladung argentinischer Sonnenblumen zeigen – ebenso wie die des ersten – deutliche Überschreitungen der zulässigen Normen, teilte die Bulgarische Agentur für Lebensmittelsicherheit mit.
Besonders betroffen sind die Pestizide Malathion und Deltamethrin; beim Malathion liegt der Wert dreimal über dem Grenzwert.
Im Rahmen derselben Analyse wurde auch das Vorhandensein von Schwermetallen – Blei, Cadmium und Nickel – festgestellt, wie bereits bei der ersten Lieferung. Die gemessenen Werte liegen jedoch unter den maximal zulässigen Konzentrationen, betont die Agentur.
Die Inspektoren überwachen weiterhin den gesamten Prozess von Import, Transport und Verarbeitung der argentinischen Sonnenblumen.
Laut einem offiziellen Schreiben des Importeurs soll das Saatgut nicht für die Ölproduktion, sondern für industrielle Verarbeitung zu Biodiesel und den Export in Drittstaaten verwendet werden und somit nicht auf dem bulgarischen Markt erscheinen, berichtete die Reporterin Wesselina Milanowa.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov