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Iran versichert: Bulgarien wird nicht als Ziel betrachtet

Geschäftsführende Außenministerin Nadeschda Nejnski

Geschäftsführende Außenministerin Nadeschda Nejnski

FOTO BTA

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Bulgarien hat von Iran die Zusicherung erhalten, dass für unser Land keine Gefahr besteht und es nicht als Ziel betrachtet wird.

Das erklärte die amtierende Außenministerin Nadeschda Nejnski im Gespräch mit bTV. Die Erklärung sei zu Beginn des militärischen Konflikts bei einem Treffen im iranischen Außenministerium erfolgt, bei dem der Leiter der bulgarischen Botschaft die Position Bulgariens erläutert habe.

Neinski betonte, dass Bulgarien und die NATO keine Konfliktparteien seien und daher keine unmittelbare Gefahr für das Land bestehe.

Was die Luft- und Raketenabwehr betrifft, verlasse sich Bulgarien stark auf seine Verbündeten innerhalb des Bündnisses. „Damit eine Rakete von Iran nach Bulgarien gelangen kann, müsste sie das gesamte Territorium der Türkei überfliegen. Die türkische Luft- und Raketenabwehr schützt auch Bulgarien vor Raketen“, erklärte die Außenministerin. Bulgarien verfüge zwar nicht über ein eigenes Raketenabwehrsystem, jedoch über Luftverteidigungs- und Drohnenabwehrsysteme.

Bisher seien mehr als 2.600 bulgarische Staatsbürger aus dem Nahen Osten evakuiert worden, deren Zahl voraussichtlich auf etwas über 3.000 steigen werde, fügte Nejnski hinzu. Sie hoffe, dass bis morgen alle Bürger, die zurückkehren möchten, ausgeflogen sein werden.


Redakteurin: Diana Zankowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov