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Bulgarien fordert vorübergehende Aussetzung des EU-Emissionshandels

Donnerstag, 19 März 2026, 15:53

Geschäftsführender Energieminister Trajtscho Trajkow

Geschäftsführender Energieminister Trajtscho Trajkow

FOTO BTA

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Bulgarien reiht sich unter die Länder ein, die eine Überprüfung des Emissionshandelssystems der Europäischen Union fordern, berichtete Energieminister Trajtscho Trajkow.

Er fügte hinzu, dass dies die Position sei, die er beim Rat der Europäischen Union für Energie vertreten habe.

Die parlamentarische Energiekommission nahm gestern einstimmig einen Entwurf an, der dem Ministerrat ein Mandat erteilt, die Notwendigkeit einer vorübergehenden Aussetzung der Anwendung des EU-Emissionshandelssystems zu bekräftigen, bis die laufende Überprüfung auf EU-Ebene abgeschlossen und ein Mechanismus für Ausnahmeregelungen entwickelt ist.

„In meiner Stellungnahme habe ich die Position vertreten, dass der Emissionshandel im Hinblick auf die derzeitigen außergewöhnlichen Erschütterungen in der Weltenergie und Geopolitik überprüft werden sollte“, erklärte Trajkow.


Redakteurin: Diana Zankowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov