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Parlamentarischer Energieausschuss: 437 Millionen Euro könnten verloren gehen

Donnerstag, 19 März 2026, 18:24

Parlamentarischer Energieausschuss: 437 Millionen Euro könnten verloren gehen

FOTO BTA

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Der Parlamentarische Energieausschuss beschloss, dass der zuständige Minister Trajtscho Trajkow keine Maßnahmen im Zusammenhang mit Änderungen in der Struktur der Gesellschaften des Bulgarischen Energiekonzerns vornehmen darf, berichtete die BNR-Reporterin Juliana Kornaschewa.

Zuvor hatte der Minister angekündigt, die Minen „Mariza Istok“ und das Kraftwerk „Mariza Istok 2“ aus dem Konzern auszugliedern.

In der Begründung der Initiatoren hieß es, dass staatliche Energiegesellschaften in Konzernform erhebliche Vermögenswerte bündeln und Funktionen von wesentlicher Bedeutung für die nationale Sicherheit, die Energieunabhängigkeit und die nachhaltige Entwicklung der Wirtschaft erfüllen.

Laut dem Gewerkschaftsführer Dimitar Manolow würde mit der Ausgliederung der beiden Unternehmen die Stromerzeugung aus Kohle eingestellt. „Das ist ihr Appell – die Arbeitsplätze in den Kohlekraftwerken zu sichern, die Schließung der Kohlekraftwerke zu verhindern und den Bulgarischen Energiekonzern sowie unsere Energiesicherheit zu retten“, kommentierte die Ausschussvorsitzende Pawela Mitowa von ITN.

Trajtscho Trajkow erklärte seinerseits, dass der Beschluss des Ausschusses ein Hindernis für den Erhalt von 437 Millionen Euro aus dem Nationalen Wiederaufbau- und Nachhaltigkeitsplan darstellen werde.


Redakteurin: Diana Zankowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov