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Montag 30 März 2026 13:27
Montag, 30 März 2026, 13:27
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Schwache Modernisierung und unklare Arbeitsqualität zählen zu den Risiken beim Import von Arbeitskräften aus Drittstaaten nach Bulgarien, mahnten Experten bei einem Runden Tisch in Sofia.
Sie merkten an, dass der Einsatz gering qualifizierter Arbeitskräfte die technologische Entwicklung der Wirtschaft im Land bremsen könne.
Ein weiteres Problem, auf das die Teilnehmer der Diskussion hinwiesen, ist, dass Migranten ihre Einkünfte in ihre Heimatländer überweisen und diese Gelder somit der lokalen Wirtschaft entziehen.
46.000 ausländische Arbeitnehmer haben laut der Gewerkschaft KNSB im Jahr 2025 Zugang zum bulgarischen Arbeitsmarkt erhalten. Das entspricht einem Anstieg von 28 Prozent innerhalb eines Jahres.
Die Arbeitskräfte stammen aus 86 Ländern, wobei die meisten aus Usbekistan, Indien und der Türkei kommen, berichteten die BTA und BGNES.
Redakteur: Iwo Iwanow
Übersetzung: Rossiza Radulowa