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Beitritt zur Eurozone erfordert Haushaltsdisziplin und wirtschaftliche Anpassung

Mittwoch, 1 April 2026, 11:15

Dimitar Radew

Dimitar Radew

FOTO BTA

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Mit dem Beitritt zur Eurozone schließt Bulgarien die institutionelle Phase ab, doch die tatsächliche Konvergenz bleibt der schwierigere und wichtigere Prozess, erklärte Dimitar Radew, Gouverneur der Bulgarischen Nationalbank (BNB), bei einem Treffen mit Leitern diplomatischer Vertretungen in Sofia, berichtet die Website der BNB.

Laut Radew hängt die nachhaltige Annäherung an die Eurozone von der Produktivität, der Wettbewerbsfähigkeit, der Qualität der Institutionen und der Fähigkeit zu Wachstum mit höherer Wertschöpfung ab. „Die Mitgliedschaft Bulgariens in der Eurozone mindert die Bedeutung dieser Faktoren nicht, sondern verstärkt sie, da ein Großteil der Spannungen, die wir beobachten, struktureller und nicht konjunktureller Natur ist“, betonte der Gouverneur. Er wies darauf hin, dass die geopolitischen Spannungen bereits direkte Auswirkungen auf die Wirtschaft haben und nicht als externer Faktor betrachtet werden können.

 

Redaktion: Iwo Iwanow

Übersetzung: Georgetta Janewa