Dokumentarfilm über die letzten KZ-Häftlinge

Freitag, 3 April 2026, 08:45

Dokumentarfilm über die letzten KZ-Häftlinge

FOTO news.nbu.bg

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Der Dokumentarfilm „Die letzten KZ-Häftlinge von Belene“ hat heute Abend im Kino „Lumière“ in Sofia Premiere. Der Film erzählt die Geschichten bulgarischer Bürger türkischer Herkunft, die in das Lager Belene verschleppt wurden, weil sie sich während des sogenannten „Wiedergeburtsprozesses“ in den 1980er Jahren geweigert hatten, ihre Namen zu ändern.

„Die letzten KZ-Häftlinge von Belene“ zeichnet in bisher unbekanntem Ausmaß das Schicksal einiger Überlebender des Konzentrationslagers auf der Donauinsel Persin nach, in dem über 500 Lehrer, Studenten, Agronomen, Sportler und einfache Bürger interniert waren. Der Film erinnert auch an das Ausmaß der Ereignisse rund um den sogenannten „großen Ausflug“ im Jahr 1989, als rund 400.000 bulgarische Türken zwangsweise aus dem Land ausgewiesen wurden.

Regisseur des Dokumentarfilms ist Dimitar Kozew-Schoscho, Drehbuchautor ist der Journalist Hristo Hristow, der seit vielen Jahren die Archive der Staatssicherheit und die totalitäre Vergangenheit Bulgariens erforscht.

 

Redakteurin: Diana Zankowa

Übersetzung: Georgetta Janewa