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Fiskalrat warnt vor Rekorddefizit im Staatshaushalt

Montag, 6 April 2026, 13:13

Simeon Djankow, Vorsitzender des Fiskalrats

Simeon Djankow, Vorsitzender des Fiskalrats

FOTO BTA

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Es besteht das Risiko einer dauerhaften Verschlechterung und einer Abweichung von den geplanten Haushaltszielen, falls keine Korrekturen vorgenommen werden.

Dies geht aus einer Analyse des Fiskalrats zum Anstieg des Haushaltsdefizits im ersten Quartal 2026 hervor.

Der aufgelaufene Defizitstand für März beträgt 1,5 Milliarden Euro oder 1,2 Prozent des BIP, was den höchsten Wert der letzten 15 Jahre darstellt. Die Ausgaben im Minusbereich im März waren besonders hoch und lassen sich nicht ausschließlich durch saisonale oder technische Faktoren erklären, warnte der Rat.

Der Anstieg der Ausgaben betrifft vor allem Sozial- und Gesundheitszahlungen, insbesondere Ausgaben für Renten und Personal. Auch die Investitionsausgaben steigen deutlich, bedingt durch höhere Zahlungen in der Endphase der Umsetzung von Investitionen im Rahmen des Nationalen Wiederaufbau- und Nachhaltigkeitsplans, heißt es in der Analyse.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov