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MONA – „Ich gebe“

„Ich gebe“ schließt die musikalische Trilogie von MONA ab.

Dienstag, 7 April 2026, 08:25

MONA – „Ich gebe“

FOTO Facebook/MONA

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Bereits vor ihrer Teilnahme an der nationalen Vorauswahl für den Eurovision Song Contest war MONA eine der gefragtesten Künstlerinnen, und ihr Terminkalender ist für ein Jahr im Voraus gefüllt. Die junge Sängerin schreibt und singt Lieder, die auf folkloristischer Ornamentik basieren, dabei aber melodische Linien aufweisen, die typisch für die Popmusik sind. In den Arrangements finden sich zudem Elemente, die an Filmmusik erinnern. MONA kombiniert viele verschiedene Stilrichtungen, weshalb sie ihre Musik „Gen-Z-Folklore“ nennt. 

Nach den Songs „Lebendig“ und „Stärke“ präsentiert sie nun die Single „Ich gebe“ – den letzten Teil ihrer Trilogie. Wie bei den vorherigen beiden Liedern ist MONA Autorin von Musik und Text, das Arrangement stammt von Roberto Nikolow – Robi, mit dem sie eine ähnliche Vorstellung davon teilt, wie zeitgenössische bulgarische Musik klingen sollte.

Addiert man die Titel ihrer beiden vorherigen Songs mit dem neuen, ergibt sich MONAs Botschaft: „LEBENDIG STÄRKE ICH GEBE“. Für sie ist das Musizieren weit mehr als Selbstausdruck – sie erklärt, dass ihr beim Schreiben ihrer Lieder die größten Ideen darüber kommen, wer man in dieser Welt ist:

FOTO Facebook/MONA

Während ich ‚Stärke‘ schrieb, wurde mir bewusst, mit welcher Mission ich auf diese Erde gekommen bin. Ich erkannte, wie sehr ich Liebe an jeden Menschen weitergeben möchte, dem ich begegne. Wenn ich den Refrain singe, stelle ich mir vor, dass ich dich mit einem Zauberstab verzaubern möchte, damit du gut bist, glücklich bist und viele schöne Dinge im Leben erfährst – ich glaube sehr an dieses ‚Rufen‘. Und ich möchte mit meiner Musik nicht nur mich selbst rufen, sondern auch andere Menschen, und nur mit guten Dingen, denn was du singst, das geschieht dir.“ 

Ihre Botschaft wird sie auch live übermitteln, am 8. April, wenn sie ihren 22. Geburtstag mit einem Sonderkonzert im Sofia Live Club feiert. 

Auf der Website des Bulgarischen Nationalen Rundfunks ist das Video zu „Ich gebe“ zu sehen, inszeniert von Viktoria Karakolewa, Kamera: Theodor Fitchew. Einer der beeindruckendsten visuellen Akzente im Clip sind acht Meter lange Zöpfe, die eine Woche lang von Anastassia Dimitrowa geflochten wurden. 

Das Video enthält zudem Gebärdensprachübersetzungen – eine Idee, für die MONA in jedem ihrer Projekte konsequent eintritt. Für sie soll Musik für alle zugänglich sein, ohne Ausnahmen, und diese Mission ist Teil ihrer künstlerischen Identität. 

Übersetzung und Redaktion: Lyubomir Kolarov 

Gestaltet von Lyubomir Kolarov