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Montag 6 April 2026 14:03
Montag, 6 April 2026, 14:03
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Die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten auf die bulgarische Wirtschaft werden sich 2026 in einer höheren Inflation und einem geringeren BIP-Wachstum im Vergleich zu den Werten der Herbst-Makroprognose widerspiegeln.
Hauptsächlich negativ wirkt sich die Blockade der Straße von Hormus aus. Dies geht aus der Frühjahrs-Makroprognose 2026 des Finanzministeriums hervor.
Für 2026 wird eine durchschnittliche Inflation von 4,3 Prozent nach dem Harmonisierten Verbraucherpreisindex erwartet, während das Wirtschaftswachstum aufgrund eines schwächeren Anstiegs der Inlandsnachfrage auf 2,6 Prozent zurückgehen dürfte.
Ungünstige demografische Entwicklungen werden zudem das Arbeitsangebot in den kommenden Jahren weiter einschränken, heißt es in der Prognose. Die Zunahme der Beschäftigung wird hauptsächlich durch die Rückkehr nicht aktiver Personen in den Arbeitsmarkt oder durch Arbeitskräfte aus anderen Ländern erfolgen.
Redakteurin: Miglena Iwanowa
Übersetzung: Lyubomir Kolarov
Gestaltet von Lyubomir Kolarov