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Sofia, Burgas und Plowdiw sind Zentren für ausländische Investitionen

Montag, 6 April 2026, 16:10

Sofia, Burgas und Plowdiw sind Zentren für ausländische Investitionen

FOTO BTA

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Die ausländischen Investitionen in nichtfinanzielle Unternehmen in Bulgarien erreichten bis Ende 2024 insgesamt 33,9 Milliarden Euro, was einem Anstieg von rund 1,2 Milliarden Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Das geht aus einer neuen Studie des Instituts für Marktwirtschaft hervor.

Nahezu die Hälfte der Investitionen – 18,3 Milliarden Euro – konzentriert sich auf Sofia, vor allem in den Dienstleistungssektoren, darunter Informationstechnologien, Outsourcing und Handel. Es folgen Burgas mit 1,9 Milliarden Euro und Plowdiw mit 1,6 Milliarden Euro sowie die Industriezentren Warna und Dewnja.

Erhebliche Investitionen werden auch in kleineren Gemeinden wie Elin Pelin, Galabowo, Sewliewo und Bosurischte verzeichnet, wo die Industrie eine zentrale Rolle spielt. Beim Indikator Investitionen pro Kopf liegt Dewnja mit durchschnittlich 101.000 Euro pro Einwohner an der Spitze, gefolgt von Galabowo.

Gleichzeitig fehlen in großen Teilen Nordbulgariens, insbesondere entlang der Donau, an der Grenze zu Serbien sowie in den Gebirgsregionen, ausländische Investitionen nahezu vollständig.


Redakteurin: Miglena Iwanowa 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov