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BNB-Gouverneur: Euro erhöhte Inflation nur um 0,4 Prozent

Dienstag, 7 April 2026, 11:37

Gouverneur der Bulgarischen Nationalbank (BNB), Dimitar Radew

Gouverneur der Bulgarischen Nationalbank (BNB), Dimitar Radew

FOTO BTA

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Bulgarien hat bei der Einführung des Euro am 1. Januar lediglich einen begrenzten und einmaligen Anstieg der Inflation verzeichnet, während die öffentliche Unterstützung für die gemeinsame Währung wächst. Das erklärte der Gouverneur der Bulgarischen Nationalbank (BNB), Dimitar Radew, in einem Interview für Reuters. 

Seinen Angaben zufolge lag der Effekt auf die Inflation im Bereich von 0,3 bis 0,4 Prozent und ist mit den Erfahrungen Kroatiens vergleichbar. 

Der Prozess der Euro-Einführung sei deutlich reibungsloser verlaufen als selbst die kühnsten Erwartungen. 66 Prozent der Unternehmen hätten keine wesentlichen Probleme beim Übergang gehabt. Das geht aus einer im März unter Mitgliedern der Bulgarischen Industrie- und Handelskammer durchgeführten Umfrage hervor, an der Vertreter von 6.000 Unternehmen teilnahmen. 

91 Prozent der Lewa sind bereits aus dem Umlauf abgezogen worden. Außerhalb der Kassen der BNB befinden sich noch 2,9 Milliarden Lewa in Banknoten und Münzen im Besitz von Bürgern und Unternehmen.


Redakteur: Iwo Iwanow 

Übersetzung: Lyubomir Kolarov

Gestaltet von Lyubomir Kolarov